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Willkommen zu einer Weltreise in leuchtenden Farben.

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Albert Fessler (1908 - 1978)

Albert Fessler, auch bekannt als Alberto Fessler (* 11.März 1908 in Königsbach (Baden-Württemberg))  war ein deutscher Kunstmaler und Kunstpädagoge. Er lebte in Deutschland, Venezuela und Spanien.

Als Sechsjähriger zog Albert Fessler in die Heimatstadt seines Vaters Karl Franz Fessler nach Pforzheim. Der Vater arbeitete als Emailmaler in der eigenen Bijouteriefabrik in der Güterstrasse.

Auf Wunsch des Vaters erlernte Albert Fessler im Alter von 14 Jahren den Beruf des Stahlgraveurs. Daneben besuchte er die Goldschmiedeschule und die Großherzoglich-Badische Kunstgewerbeschule in Pforzheim.

Albert Fessler studierte anschließend in der privaten Malschule von Ludwig Wilhelm Plock in Karlsruhe. Dann besuchte er die dortige Akademie der Bildenden Künste (ABK) bei Hermann Goebel und Karl Dillinger und die ABK München bei Peter Kallmann.

Ende der 1920er Jahre wohnte und arbeitete Albert Fessler für kurze Zeit in der Grötzinger Malerkolonie zusammen mit den Künstlern Paul Rein, Karl Martin Graff, Friedrich Bach, Hugo Bickel und dem Künstlerehepaar Hans und Else Winkler-Dentz.

1931 weilte Albert Fessler für drei Monate in Paris, um im Louvre von den alten Meistern zu lernen und durch Kopieren der Gemälde seine handwerklichen Fähigkeiten zu festigen.

1932 studierte Albert Fessler an der ABK in Barcelona. Dort begegnete er Salvador Dali, mit dem er der gleichen Künstlervereinigung "Circolo artistico" angehörte.
Menschen_in_den_Bergen_gross_korrDie Bilder dieses Zeitabschnitts orientierten sich an den akademischen Vorbildern sowie an den Spätimpressionisten. Albert Fessler verließ Spanien 1936 und übersiedelte nach München.

Anfang 1939 lebte und arbeitete Albert Fessler in Luzern in der Schweiz. Dort wohnte er in der Mariahilfgasse in einem kleinen Mansardenzimmer in bescheidenen Verhätnissen.

Während des Zweiten Weltkriegs dokumentierte Albert Fessler mit seinen Bildern die Schrecken und Auswirkungen des Krieges.

Albert Fessler lehrte von 1945 bis 1948 an der Münchner ABK. Einer seiner Studenten war der Kunstmaler und Grafiker Helmuth Volkwein (1920 - 2004).

1948 emigrierte Albert Fessler nach Südamerika. Von 1954 bis 1956 war er Dozent an der ABK in Caracas/Venezuela.

Danach kehrte er nach Deutschland zurück und lebte wieder in Königsbach sowie in Selva de Mar in Nordspanien.

Albert Fessler war befreundet mit der Pforzheimer Kunstmalerin und Fotografin Gertrude Offner (1921-2008), die er als junge Frau eindrucksvoll porträtierte.
Cadaques_19651957 richtete sich Albert Fessler in Selva de Mar in einem alten Fischerhaus ein sonniges Atelier ein.
Die Nachbarschaft zur lebhaften cantina de fiesta von Salvador Dali verschaffte der jungen Familie mit zwei Kleinkindern so manche schlaflose Nacht.

Zwischen 1971 und 1974 weilte Albert Fessler mit seiner Familie ausschließlich im spanischen Domizil in Selva de Mar. Gesundheitliche Probleme veranlassten Albert Fessler 1974 zur Rückkehr nach Königsbach.

In den letzten Jahren seines Lebens war Albert Fessler auch als erfolgreicher Kunstpädagoge für Senioren tätig.

 Albert Fessler’s Werke setzten Impulse. So unternahm, vom kreativen Wirken seines Onkels Albert Fessler beeindruckt, der Bildhauer Tilmann Krumrey seine ersten künstlerischen Schritte auf dem Malerhof in Königsbach .

Albert  Fessler’s Werk umfasst neben Stillleben, Porträts (Frau aus Madrid ausgestellt 1940 auf der Großen deutschen Kunstausstellung in München) und Landschaften auch farbenprächtige Impressionen von ländlichen Häfen am Mittelmeer.

Er malte 1944 eine Serie von Gemälden, die das brennende und zerstörte München zeigen.

Seine Werke sind im Diözesanmuseum Freising ausgestellt, u.a. die Ruine des Liebfrauendoms 1944.

Im Stadtmuseum München sind der Münchner Hauptbahnhof vor 1944, das Innere der Frauenkirche, der Odeonsplatz, das Armee-Museum, das Alte Rathaus, das Siegestor, das brennende München mit Blick auf das Karlstor nach der Zerstörung 1944 zu sehen.

Im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien im Saal VII ist ein Bild von Albert Fessler ausgestellt.

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